Flugmedizin – Ab sofort in meiner Praxis „kein Weg mehr zum medical“

Liebe Piloten!! Die verbindlich Einführung des Systems „EMPIC“ durch das LBA bedeutet eine unerträgliche bürokratische Mehrbelastung, die ich nicht bereit bin zu ertragen. Ich führe daher ab sofort keine „medicals“ mehr durch.

Bitte wenden Sie sich an meinen Kollegen Dr. med Peter Quoika, Jahnstrasse 30  in 35447 Reiskirchen (Tel. 06408 96099) oder einen anderen Flugmediziner/AME.

Die nachfolgen Infos sind somit „Geschichte“.

 

Confident Pilots In Cockpit Of PlaneAls seit über 20  Jahren in Butzbach tätiger Facharzt und flugmedizinischer Sachverständiger  führe ich seit 2005 eine fliegerärztliche Untersuchungsstelle (Privatpiloten = Klasse 2).

Die gesetzlichen Vorschriften stellen sicher, dass sich alle die ein Luftfahrzeug führen möchten, zunächst einer medizinischen Prüfung unterziehen müssen. Leider wird es oft so gesehen, dass der Fliegerarzt hierbei zur Gruppe der Verhinderer und Spaßbremser gezählt wird, das MEDICAL wird als lästiges Übel empfunden. So kommt es zu großer Zurückhaltung, wenn die Piloten über gesundheitliche Probleme berichten sollen

Als Fliegerarzt sehe ich mich als Mitstreiter der Piloten, deren Gesundheitsanwalt und Fürsprecher vor den Behörden – somit als ihr Partner!

Im offenen Gespräch mit dem Fliegerarzt kann der Pilot gesundheitliche Risiken erkennen, die im Rahmen einer Fehlerakkumulation zu einem fatalen Ereignis führen könnten.

Sollten gravierende gesundheitliche Störungen (jeder von uns wird irgendwann einmal krank) bestehen, so ist es das Ziel diese – wenn möglich – zu beheben, damit der Pilot wieder „flugfähig“ wird.

Deutscher Fliegerarztverband LogoWichtige und nützliche Hinweise darauf, wie Sie zu einem gültigen medical kommen

Wichtig: Auch außerhalb der regelmäßigen fliegerärtzlichen Untersuchungen gibt es Gründe mit seinem Fliegerarzt Kontakt zu halten.
Sicherheit hat  in jedem Falle Vorrang,  bevor sich der Propeller dreht!!