Onkologie

hands holding pink breast cancer awareness ribbonBei der gastroenterologischen Onkologie handelt es sich um ein Fachgebiet, das sich mit der Vorbeugung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von bösartigen Tumoren (Krebs) des gesamten Verdauungstraktes befasst.

In meiner Praxis lege ich großen Wert auf die Prävention, also Vorbeugung der Entstehung bösartiger Erkrankungen.

Dabei handelt es sich um so unterschiedliche Bereiche wie z.B. die allgemeine Ernährungsberatung oder um Erkennung, Behandlung und Beobachtung von zur Krebsentstehung führender Vorerkrankungen wie schwerer Säurereflux („Sodbrennen“) als mögliche Ursache von Speiseröhrenkrebs oder das Vorliegen einer (behandelbaren) chronischen Virushepatitis als potentielle Ursache einer Leberkrebserkrankung.

Die wichtigste Rolle bei der Prävention spielt aber die Darmkrebs Vorsorge und die bereits erwähnte Vorsorgecoloskopie. Zahllosen Patienten konnten in meiner (und natürlich anderen Fachpraxen) Praxis bereits entartete oder unmittelbar vor der Entartung stehende Polypen entfernt werden. Das hat vielen vor einem schlimmen Krebsleiden oder gar dem Tod bewahrt. Statistisch spiegelt sich dies in einem drastischen Rückgang der Dickdarmoperationen in Deutschland um ca. 25% wieder.

hessen-gegen-darmkrebs Keine Krebsvorsorge ist effektiver bzw. erfolgreicher als die Darmkrebsvorsorge, an der leider immer noch viel zu wenige teilnehmen (rein theoretisch müßte niemand mehr an Darmkrebs sterben).

Die Krebsdiagnostik erfolgt im Falle der Hohlorgane des Verdauungstraktes (Speiseröhre, Magen, Darm) mit Hilfe moderner hochauflösender Pentax-Videoendoskope. Auch hier mühe ich mich stets, bereits die Vorstufen bzw. Frühformen der Krebserkrankung zu erkennen und zu beseitigen. Hilfreich dabei ist z.B. die Chromoendoskopie, bei der verdächtige Veränderungen der Schleimhaut mit einem speziellen Farbstoff angesprüht und dadurch viel besser erkannt werden können.

Tumoroperationen und Chemotherapien erfolgen in den hierfür spezialisierten Kliniken, meist in Kooperation mit dem Darmzentrum Mittelhessen, in dem ich aktives Mitglied bin.

Nach erfolgter Operation und der oft anschließenden Reha-Maßnahme übernehme ich auf Wunsch die weitere onkologische Nachsorge gemäß den geltenden Leitlinien.

Ein wichtiger Aspekt meiner Tätigkeit ist die supportive (unterstützende) Therapie. Dazu gehört u.a. eine suffiziente Schmerztherapie, Entlastungspunktionen (Ascites oder Pleuraerguß) oder Bluttransfusionen.